Burçak Bingöl

Burçak Bingöls Arbeiten spiegeln ihr reichhaltiges kulturelles Erbe und ihre andauernde Faszination für Muster wider. In einem arbeitsintensiven Prozess des Aufspürens, Kopierens und Rekonstruierens befasst sie sich in analytischer Weise mit unterschiedlichen Mustern.

Bingöls Zeichnungen vermitteln einen ausgeprägten Sinn für Ordnung, obwohl sie größtenteils auf nicht-symmetrischen Linien und Mustern beruhen. Die Arbeiten suggerieren psychologische Landschaften, die sich zwischen Abstraktion und Repräsentation, Verführung und Zurückweisung, Mystik und Konsum bewegen.

Sie greifen sowohl auf östliche als auch westliche Traditionen zurück, die zugleich wieder unterwandert werden. Bingöl ist außerdem für ihre ambitionierten Keramikarbeiten bekannt, die den westlichen Kanon hinterfragen und erweitern und den Betrachter dazu einladen, die Grenzen zwischen Kunst und Handwerk, zwischen high und low neu zu überdenken.

Burçak Bingöl (1976, Görele) lebt und arbeitet in Istanbul. Ihre Einzelausstellungen umfassen: Mythos and Utopia (Zilberman Gallery, Istanbul, 2017), Einzelpräsentationen (Volta NY, New York, 2015), A Carriage Affair (Zilberman Gallery, 2014), weitere Einzelpräsentationen (Art Basel, Hong Kong, 2014). Zu ihren Gruppenausstellungen zählen: TEN (Baksı Museum, Bayburt, 2015) und Stay with Me (Apartment Project, Berlin, 2014). Sie kuratierte Ausstellungen im Goethe-Institut Ankara und in der Cda-Projects Gallery, Istanbul (heute Zilberman Gallery). Ihre Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen in den USA, Europa und dem Nahen Osten vertreten.


> CV
> EXHIBITIONS
  - Living Inside a Tale And There Only
  - I’m an Eye, A Mechanical Eye
  - Interrupted Halfway Through
  - Mythos and Utopia
  - Ultrahabitat
  - Minor Heroisms
  - A Carriage Affair
  - The Way We Were
  - UNTITLED ORIGINAL
  - CABINET OF CURIOSITIES