Azade Köker

Azade Köker beschäftigt sich in ihren früheren Werken überwiegend mit Fragen der Identität und Zugehörigkeit. Hybridität liegt der Künstlerin als drängendes Überlebensprinzip zugrunde, wie sie durch eine auf Diskrepanz, Transparenz und Vulnerabilität beruhende Perspektive erreicht wird. In späteren Arbeiten verhandelt sie Natur als kulturelles Konstrukt. Köker schafft Bilder von der Natur, in die sich Spuren menschlicher Intervention eingeschrieben haben, die sie anschließend durch repetitive Muster auf der Oberfläche dekonstruiert. Durch diese Schichtung und Bearbeitung der Oberfläche werden Vollkommenheit und Lesbarkeit gestört, womit die Künstlerin die Möglichkeiten der Malerei reflektiert.

Azade Köker (1949, Istanbul) lebt und arbeitet in Berlin und Istanbul. Sie war Professorin und Leiterin des Instituts für Bildende Kunst an der Technischen Universität Braunschweig. Zu ihren letzten Einzelausstellungen zählen: Everywhere, Nowhere (Zilberman Gallery, 2016), Azade Köker (Proje 4L, Elgiz Museum, Istanbul, 2015), Moving Spaces (Zilberman Gallery, 2013), Human Nature (Milli Reasürans Art Gallery, Istanbul, 2007), Transparenz der Abwesenheit (Otto-Galerie, München, 2004) und Transparenz des Gartens (Kunstverein, Bielefeld, 2001); zu ihren Gruppenausstellungen zählen: Meeting Point (Kunstverein Konstanz, Germany, 2015) und Dream and Reality (Istanbul Modern, Istanbul, 2011).

Ihre Werke sind in zahlreichen öffentlichen sowie Unternehmenssammlungen vertreten, u.a. Akbank, Istanbul; British Museum, London; Berlinische Galerie, Berlin; Elgiz Museum of Contemporary Art, Istanbul; Lebendiges Museum, Berlin; John Michael Kohler Arts Center, Wisconsin; Istanbul Modern Museum. Zu ihren Skulpturen im öffentlichen Raum zählen: Cuvry-Brunnen (Berlin), Bundesgartenschau (Berlin), Menschenlandschaft (Skulpturenweg, Berlin), Frechen Museum (Düsseldorf), Bremen-Nord Zentralkrankenhaus (Bremen), Schule am Barbarossaplatz (Berlin), Schlosspark (Wolfsburg), Building of Turkish Embassy (Japan), Altınpark (Ankara), Börse Istanbul (Istanbul), Aspat Art Park (Bodrum) und Park der Deutschen Botschaft (Ankara).


> CV
> EXHIBITIONS
  - A highlight of “Verblendet”
  - Verblendet
  - EVERYWHERE, NOWHERE
  - Ultrahabitat
  - Minor Heroisms
  - Moving Spaces
  - THE THIRD NATURE
  - HYBRID SPACES - CORRIDORS